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HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT –
IM DIALOG .... mit Botschafterin Annette Schavan und Matthias Kopp

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Auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT diskutieren Botschafterin Annette Schavan und Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Im DIALOG …“ am Freitag, 08. April um 19:00 Uhr in der Scheune des Restaurant Gut Mausbeck in Bochum – Gerthe (Kornweg 36, 44805 Bochum) über christliche Werte, das Pontifikat von Papst Franziskus und die Kirche im Wandel.
 
Annette Schavan, geboren 1955 in Jüchen, römisch-katholisch und ledig, studierte Theologie und Philosophie. Sie war 1995-2005 Ministerin für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg, in den Jahren 1998 – 2012 stellv. Vorsitzende der CDU Deutschlands und in den Jahren 2005 -2013 Bundesministerin für Bildung und Forschung. Seit Juli ist sie Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl.
 
Matthias Kopp, 1968 in Velbert, ist seit 2009 Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz und Berater des Vatikans für den Nahen Osten. Nach dem Studium der Theologie und Christlichen Archäologie arbeitete er in den Jahren 1993 – 1997 für Radio Vatikan. Er war Kommunikationsleiter für den Weltjugendtag in Köln und in den Jahren 2006 – 2008 Sprecher der Staatskanzlei in NRW. Matthias Kopp hat diverse Bücher über Papst Benedikt und Papst Franziskus veröffentlicht.
 
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 0234 – 890 15 810 erwünscht.

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Martin Walser hält XI. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT – Rede in Bochum
Schriftsteller spricht über die Lage in Deutschland und Bedeutung von Sprache
 
walserDer Schriftsteller Martin Walser hält am 05. Dezember 2015 um 19 Uhr die XI. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT – Rede. Er spricht über das Thema „Von den Sprachhandlungen“ und wird sich nach eigenen Angaben „mit der Flüchtlingsfrage, historischen Beispielen und der Bedeutung der Sprache für die so genannte Integration“ befassen. Die Rede findet in der Christuskirche (An der Christuskirche 1, 44787 Bochum) statt. Im Nachgang zu seiner Rede diskutiert Martin Walser über seine Ausführungen unter Moderation von Dr. Alexander Kissler, Ressortleiter „Salon“ des Magazins „CICERO“, mit Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert.
 
Die Einführung in die Rede nimmt stellvertretend für das Kuratorium Armin Laschet, Staatsminister a.D. und stellv. Bundesvorsitzender der CDU, vor.
 
Martin Walser wurde am 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren. Nach seinem Arbeitsdienst erlebte er das Ende des Zweiten Weltkrieges von 1944 bis 1945 als Soldat der Wehrmacht. Nach Kriegsende machte er 1946 in Lindau am Bodensee-Gymnasium das Abitur und studierte an den Universitäten Regensburg und Tübingen Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Mit einer Dissertation zu Franz Kafka wurde er 1951 in Tübingen promoviert. Von 1949 bis 1957 arbeitete er beim Süddeutschen Rundfunk. In dieser Zeit unternahm er Reisen für Funk und Fernsehen nach Italien, Frankreich, England, CSSR und Polen und schrieb erste Hörspiele.1950 heiratete er Katharina Neuner-Jehle. Aus dieser Ehe gingen die Töchter Franziska, Alissa, Johanna und Theresia hervor. Seit 1953 wurde Walser regelmäßig zu den Tagungen der Gruppe 47 eingeladen, die ihn 1955 für die Erzählung Templones Ende auszeichnete. Sein erster Roman Ehen in Philippsburg erschien 1957 und wurde ein großer Erfolg. Walser lebte von da an mit seiner Familie als freier Schriftsteller erst in Friedrichshafen, später in Nußdorf am Bodensee.Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.
 
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 0234 – 890 15810 erforderlich.

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11. November 2015 * 19.00 Uhr
Buchpräsentation „Tagebücher der Jahre nach der Wende“
Prof. Dr. Kurt H. Biedenkopf, Ministerpräsident a.D.
 
Scheune GUT MAUSBECK
Kornweg 36 * D – 44805 Bochum-Gerthe


Kurt Biedenkopf wurde 1930 in Ludwigshafen am Rhein geboren. Er ist Jurist und Wirtschaftswissenschaftler. In den sechziger Jahren war er Rektor der Universität Bochum, von 1973 bis 1977 Generalsekretär der CDU, in den achtziger Jahren Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen. Von 1990 bis 2002 war er Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.


Eintritt frei, Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 0234 / 890 15 810 erforderlich

biedenkopf

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19. November 2015 * 15.00 – 19.00 Uhr
V. NRW – ISRAEL – FORUM


mit Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages, S.E. Yakov Hadas-Handelsman, israelischer Botschafter in Deutschland, Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident a.D., Gregor Gysi, MdB, Volker Beck, MdB, Walter Klitz, Repräsentant der Friedrich Naumann - Stiftung in Jerusalem, Dr. Michael Borchard, Repräsentant der Konrad Adenauer - Stiftung in Jerusalem, Norbert Römer, MdL, Prof. Justus Frantz, Dirigent und Pianist, David Gerstein, Künstler, Dr. Wolf Iro, Leiter Goethe Institut Tel Aviv, Rabbiner Dr. Henry G. Brandt
 
Paul Spiegel – Saal der Jüdischen Gemeinde Bochum
Erich Mendel – Platz 1 * 44791 Bochum
 
Eintritt frei, Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 0234 / 890 15 810 erforderlich


einladung israel 2015
Die Einladung können Sie hier herunterladen.

Den Programmablauf finden Sie hier.

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22. November 2015 * 17.00 Uhr
Buchpräsentation „JERUSALEM“
Iris Berben, Schauspielerin und Aktivistin
 
Stadthalle Wattenscheid
Saarlandstraße 40 * 44866 Bochum-Wattenscheid


Iris Berben, 1950 in Detmold geboren, in Hamburg aufgewachsen, hatte ihr Kinodebut bereits mit 18 Jahren; heute gehört sie zu den prägenden Schauspielerinnen im deutschen Film und Fernsehen; vielfach wurde sie ausgezeichnet, u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis für ihr Lebenswerk. Seit 2010 ist sie Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Iris Berben ist eine der engagiertesten Stimmen für Toleranz und Mitmenschlichkeit. Auch in ihren viel beachteten Lesungen nimmt sie sich immer wieder des grausamsten Kapitels deutscher Geschichte an, erinnert an das Leiden der jüdischen Opfer der Nationalsozialisten.


Eintritt: 7 €

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 0234 / 890 15 810 * Tickets auch über Buchhandlung van Kempen, Saarlandstraße 7 in Wattenscheid.

 

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Wir freuen uns auf spannende Veranstaltungen. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT – Im Dialog begrüßt in den nächsten Wochen interessante Persönlichkeiten in Bochum:
 
15. April: Tom Buhrow
20. April: Bundespräsident a.D. Christian Wulff und Staatspräsident a.D. Hamid Karzai
06. Mai: Elmar Brok und Botschafter John B. Emerson
 
Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   oder Tel. 0234 – 890 15 810. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

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HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT lädt zu zwei spannenden Veranstaltungen ein:
 
IM DIALOG … mit TOM BUHROW
Der WDR-Intendant referiert über das Thema „ Was wir wert sind – zur Zukunft des öffentlich-restlichen Rundfunks in Deutschland“ und diskutiert mit interessierten Gästen über die Zukunft der Medien.
 
Grußwort: Thomas Eiskirch, MdL, Mitglied im Kuratorium HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT
 
15. April 2015 * 19:00 Uhr
Veranstaltungszentrum „Alte Lohnhalle“
Lyrenstraße 13 * 44866 Bochum-Wattenscheid
 
EINTRITT FREI * Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   oder unter Tel. 0234 – 890 15 80


 
IM DIALOG … mit Botschafter John B. Emerson und Elmar Brok, MdEP
Der amerikanische Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, und Elmar Brok, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments, diskutieren über die transatlantischen Beziehungen und die globalen Herausforderungen. Wie steht es um das deutsch-amerikanische Verhältnis nach der NSA – Affäre ? Wie bewerten Botschafter Emerson und Elmar Brok die Entwicklungen in der Ukraine ? Stehen wir vor einem neuen kalten Krieg?
 
06. Mai 2015 * 15:00 Uhr
Jahrhunderthaus
Alleestraße 80 * 44793 Bochum
 
EINTRITT FREI * Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   oder unter Tel. 0234 – 890 15 80

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IOC – Präsident Thomas Bach hält die X. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Rede
 
bachDer Herr der Ringe kommt nach Bochum: Dr. Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, wird am Dienstag, 10. März 2015 um 19:30 Uhr die X. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Rede in der Christuskirche Bochum (An der Christuskirche 1, 44787 Bochum) halten. Er spricht über das Thema „Olympic agenda 2020 – Sport und Gesellschaft“.
 
Dr. Thomas Bach wurde 1953 in Würzburg geboren. Er ist verheiratet und lebt heute abwechselnd in Lausanne und Tauberbischofsheim. Er gewann im Fechten bei den Olympischen Spielen 1976 die Goldmedaille und wurde im selben Jahr Weltmeister – ein Titel, den er 1977 verteidigte. Seit 1980 engagiert er sich im Internationalen Olympischen Komitee. 1982 wurde er persönliches Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland. Seit 1991 ist er Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, dessen Präsident er im September 2013 wurde.
 
Die Einführung in die HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Rede wird Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP und Mitglied im Kuratorium HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT, vornehmen, die Moderation der Veranstaltung übernimmt Journalist Werner Hansch.
 
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Telefon 0234 – 890 15 810 erforderlich.

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kuratorium

Das Kuratorium HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT traf sich am 21. Oktober zu seiner jährlichen Sitzung in Bochum. Dabei wurden die Themenschwerpunkte des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT für das kommende Jahr festgelegt. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT wird sich auch im kommenden Jahr dem NRW-Israel-Forum widmen sowie an den regelmäßig stattfindenden Workshops an den Schulen im Bochumer und Wattenscheider Stadtgebiet festhalten. Das Projekt sieht sich vor allem dem Thema „Erinnerungskultur“ verbunden und möchte sich auch weiterhin als Plattform des Dialogs etablieren. An der Kuratoriumssitzung nahmen diesmal die ehemaligen Bundesminister Franz Müntefering und Dirk Niebel, Botschafter a.D. Rudolf Dreßler, die Journalisten Maria von Welser, Dr. Hendrik Groth und Dr. Franz Alt, die ehemaligen Ministerpräsidenten Roland Koch und Dr. Jürgen Rüttgers, Dr. Dimitrios Argirakos vom Düsseldorfer Institut für Außenpolitik, der Künstler Otmar Alt, Weihbischof Dr. Franz Grave und Initiator Sascha Hellen teil. Die Sitzung fand diesmal in den Räumlichkeiten des Restaurants Gut Mausbeck statt.

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Der frühere israelische Botschafter Avi Primor und der Bundestagsabgeordnete Volker Beck gehören zu den Referenten des 4. NRW – ISRAEL – FORUMS am 11. November 2014 in der Zeit von 15:30 Uhr – 19:00 Uhr. In den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde in Bochum (Erich Mendel-Platz 1) erörtert die Initiative HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT die deutsch-israelischen Beziehungen.
 
beck primorAvi Primor, geboren 1935, war von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland. Er ist Sohn eines niederländischen Emigranten; seine Mutter ging 1932 von Frankfurt nach Tel Aviv, ihre gesamte Familie wurde während des Holocausts ermordet. Avi Primor leitet heute einen trilateralen Studiengang für israelische, palästinensische und jordanische Studenten an dem von ihm gegründeten Zentrum für europäische Studien an der Universität Tel Aviv.
 
Volker Beck wurde am 12. Dezember 1960 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik in Stuttgart. Von 2002 bis 2013 war er Mitglied des Parteirates von Bündnis 90/Die Grünen.
 
Volker Beck ist Mitglied des Bundestages seit 1994; von 1994 bis 2002 war er rechtspolitischer Sprecher und 2005 bis 2013 menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In den Jahren 1998 bis 2002 war Herr Beck Koordinator im Fraktionsvorstand für den Arbeitskreis Innen, Recht, Frauen, Jugend und Petitionen; von 2002 bis 2013 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Herr Beck ist Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag.
 
Der Eintritt zum NRW-ISRAEL-FORUM ist frei, eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   ist zwingend erforderlich.

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Im Interview mit der Schwäbischen Zeitung äußert sich Sascha Hellen über den Tod von Gal Bason und zur aktuellen Lage in Israel. Gal Bason war ein junger Israeli, der vor zwei Jahren am trilateralen Jugendaustausch des Vereins „Begegnungen – Schutzräume für Kinder e.V.“ teilgenommen hat und vor wenigen Tagen im Gaza gefallen ist.
Zum Interview

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SAVE THE DATE!

Das 4. NRW-ISRAEL-FORUM des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT findet in diesem Jahr am 11. November 2014 in der Zeit von 15:30 Uhr – 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde (Erich Mendel – Platz 1) in Bochum statt. Auch in diesem Jahr erwarten wir hochrangige Referenten. Nähere Infos in Kürze!

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HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT begrüßte am Montag und Dienstag erneut zwei prominente Persönlichkeiten in der Stadt: die palästinensische Botschafterin in Deutschland, Dr. Khouloud Daibes, diskutierte am Montag im Heinrich von Kleist-Gymnasium in Bochum-Gerthe mit Jugendlichen der 9er Jahrgänge. Themen waren hierbei die Lage der Palästinenser, die Folgen des arabischen Frühlings, der stockende Friedensprozess mit Israel und die Aufgaben der Botschafterin. Botschafterin Dr. Daibes studierte Architektur in Hannover und promovierte dort im Bereich Denkmalschutz über „Erhaltungsstrategien des kulturhistorischen Architekturerbes Palästinas.“
Im Jahr 1995 kehrte sie nach Palästina zurück. In Kooperation mit palästinensischen und internationalen Organisationen restaurierte sie, vor allem in der Stadt Bethlehem, historische Bauten und leitete das dortige Institut für Denkmalpflege und Stadtplanung. Vor ihrer Nominierung als Botschafterin leitete Dr. Daibes von 2007 bis 2012 das Ministerium für Tourismus und Altertümer sowie von 2007 bis 2009 zusätzlich das Frauenministerium. Seit Juli 2013 ist sie Botschafterin in der Bundesrepublik Deutschland.
Am gestrigen Dienstag besuchte Schauspieler Ralf Möller die Pestalozzi-Realschule in Bochum-Wattenscheid und stellte den Jugendlichen der 8er Jahrgänge dort seine Initiative „Starke Typen – stark für’s Leben“ vor. Ralf Möller wurde in Recklinghausen geboren und lebt seit Anfang der 90er Jahre in Los Angeles. Dort wirkte er an mehreren Hollywood-Produktionen mit, u.a. „Universal Soldier“ unter der Regie von Roland Emmerich, „Batman und Robin“, „The Tourist“ und „Gladiator“.
 
Im September 2006 startete Ralf Möller gemeinsam mit der damaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die Initiative „Starke Typen“, mit der Kindern eine positive Lebenseinstellung vermittelt werden soll. Ralf Möller, der eng mit Arnold Schwarzenegger befreundet ist und immer wieder auch in Werbe- und  TV-Produktionen mitwirkte, reist für den HERAUSFORDERUNG ZUMUNFT – Workshop aus Cannes an, wo er momentan die Internationalen Filmfestspiele besucht.
 
HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT sieht sich als Plattform des Dialogs und steht unter Schirmherrschaft der Friedensnobelpreisträger Shimon Peres und Desmond Tutu. Die Initiative wird von einem breiten Kuratorium aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützt und veranstaltet seit 2008 in regelmäßigen Abständen Workshops an Bochumer und Wattenscheider Schulen. In den letzten Jahren waren zu solchen Workshops u.a. der amerikanische Botschafter, der russische Botschafter, Charlotte Knobloch, Roland Koch, Edmund Stoiber, Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der russische Botschafter in Deutschland, der türkische Botschafter in Deutschland, Dr. Gregor Gysi, Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi sowie der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs zu Gast. Nähere Informationen auch unter www.herausforderungzukunft.de
 

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Gregor Gysi diskutierte mit Wattenscheider Jugendlichen
 
Von Hornochsen und Europa
 
gysiHumorvoll und schlagfertig, beliebt und gefürchtet als scharfsinniger Kritiker – Gregor Gysi gilt als politischer Querdenker und führt als Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke die Opposition im Deutschen Bundestag an. Am Dienstag sprach er auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT vor rund 60 Jugendlichen zweier Zehnerklassen der Pestalozzi Realschule in Bochum-Wattenscheid über seinen persönlichen Werdegang in Deutschland. „Mein Weg hin zum und später dann im vereinigten Deutschland ist geradezu einmalig, spiegelt aber auch im Besonderen die Kompliziertheit der Wiedervereinigung wider. Ich blicke auf zwei Leben zurück: Eine Karriere in der DDR und später dann in der Bundesrepublik. Wahrscheinlich wäre ich nie so prominent geworden, hätte ich mich nicht eher zufällig 1989 eingemischt. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Dr. Gregor Gysi wurde 1948 in Berlin geboren und ist heute nicht nur als Politiker, sondern auch als Rechtsanwalt und Talkmaster seiner im Deutschen Theater Berlin regelmäßig stattfindenden Interviewreihe „Gysi trifft…“ aktiv.
 
Im Gespräch mit den Jugendlichen beantwortete er deren Fragen, unter anderem ob es überhaupt Sinn macht, bei den anstehenden Europawahlen sein Kreuz zu machen. „Es ist fatal, wenn ihr jetzt schon den Eindruck habt, dass euer Kreuz und eure Stimme nichts mehr wert sind. Das muss sich ändern. Wie viele Andere bin auch ich dafür, dass der Bürger in Europa mehr Mitbestimmung bekommt. Der Wähler muss aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden sein. Gerade jetzt, wo Europa vor großen Herausforderungen steht.“ Die Jugendlichen wollten von Gysi aber auch sein Verhältnis zum Skandalrapper Bushido wissen, den er verklagen wollte. Gregor Gysi: „Ich habe nichts gegen Bushido und kann die Qualität seiner Musik nicht beurteilen, dafür kenne ich mich mit Rap Musik nicht gut genug aus. Es stört mich aber, wenn er sich immer Minderheiten aussucht, die sich nicht wehren können und es stört mich vor allem, dass er in seinen Songs auf Homosexuelle eindrischt, die es in großen Teilen unseres Landes und unserer Gesellschaft noch immer schwer haben. Ein Schwuler auf einem Dorf in Bayern hat immer noch Hemmungen, sich in der dortigen Gesellschaft zu outen. Neulich habe ich Bushido im Flugzeug getroffen und ihm noch einmal meine Meinung gesagt. Er soll sich andere Zielgruppen suchen, die er mit seinen Songs angreifen will. Mich zum Beispiel – ich würde mich gerne mit ihm auseinander setzen, denn ich glaube, dass hinter dieser großen Klappe nicht viel steckt.“
 
gysi hellenGysi sprach auch über seine Jugend in der DDR, seine Eltern, die sich früh im Widerstand engagiert haben, aber auch über die anhaltenden Vorwürfe einer inoffiziellen Mitarbeiterschaft bei der Stasi: „Insgesamt ist es den diversen Ausschüssen nicht gelungen, die Vorwürfe gegen mich zu belegen. Dies kann auch nicht gelingen, weil ich nie mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammengearbeitet habe. Aber das ist ein leidiges Thema und wird mich wahrscheinlich bis an das Ende meiner Tage begleiten.“ Gysis Großvater hieß Gottfried Lessing. Auch auf ihn ging er in seinen Erzählungen ein. Lessing, ein in Russland lebender Ingenieur, heiratete eine deutsche Adlige. Aus dieser Verbindung stammt auch Doris Lessing, die im letzten Jahr verstorbene Literaturnobelpreisträgerin. Die Fragen der Jugendlichen machten auch vor seinem Privatleben nicht Halt, über das der Politiker ansonsten sehr selten spricht. Der Bundestagsabgeordnete hat seit 2004 drei Herzinfarkte erlitten und eine schwere Gehirnoperation überstanden. Gysi dazu: „All diese Herzinfarkte sind in den Jahren passiert, in denen ich nicht aktiv in der Politik tätig war. Entsprechend habe ich für mich festgestellt, dass es gesünder ist, wenn ich mich politisch einbringe. In den Jahren, in denen ich Verantwortung im Parlament hatte – ob als Parteichef oder später Fraktionsvorsitzender – hat es mich nie umgehauen. Nach dem dritten Herzinfarkt hat mir der Arzt am Krankenbett erklärt: ‚Herr Gysi, ich kann Ihnen keine verbindliche Aussage machen. Entweder Sie überleben die nächsten 24 Stunden nicht oder Sie können noch 25 Jahre weiterleben.‘ Darauf habe ich ihm geantwortet: ‚Herr Doktor, dann nehme ich das zweite.‘“
 
Nach seiner Schulzeit in der DDR machte Gysi eine Ausbildung zum Facharbeiter für Rinderzucht. Auch dies kommentierte er humorvoll: „Ich kann melken und mit Hornochsen umgehen. Das sind die besten Voraussetzungen, wenn man in der Politik etwas erreichen möchte. Mein Rat an Euch: bleibt immer wachsam!“
 
Für das Projekt HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT, eine nicht kommerzielle Organisation unter Schirmherrschaft der Friedensnobelpreisträger Shimon Peres und Desmond Tutu, fand der Fraktionsvorsitzende lobende Worte: „Eine tolle Initiative und ich bin dankbar für die Einladung nach Bochum. Es ist wichtig, dass junge Menschen mit Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen. Wir machen sehr oft Politik, die sich dann eigentlich erst für die nächste oder übernächste Generation bemerkbar macht, versäumen aber in unserem Aquarium in Berlin sehr oft, mit der heranwachsenden Generation ins Gespräch zu kommen.“ Seit 2007 ist HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT in Bochum und Wattenscheid aktiv und lädt immer wieder namhafte Persönlichkeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens an Schulen ein.

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Bundesminister Sigmar Gabriel hat am Freitagabend auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT seine Vision von Europa skizziert und ist bei seiner Rede in Wattenscheid auch auf die aktuelle Lage auf der Krim eingegangen.
 
Vor rund 300 Gästen in der St. Nikolaus-Kirche – der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke, die auch ein Grußwort sprach, dem Bochumer SPD – Vorsitzenden Thomas Eiskirch, dem früheren Weihbischof Dr. Franz Grave und dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, sagte Gabriel: „Was der russische Präsident Wladimir Putin da macht, ist ein Rückfall in eine Form von imperialer Machtausübung, von der wir dachten, dass wir sie überwunden hätten. Das macht es gefährlich. In Osteuropa gibt es viele, die fürchten, dass nach der Ukraine die Destabilisierung des Baltikums kommt. Deswegen muss Europa eine Antwort geben. Unsere Hoffnung ist, dass die Kanzlerin und der Außenminister den russischen Präsidenten überzeugen können, dass es nach dem Wochenende trotzdem einen Weg an den Verhandlungstisch gibt. Ich habe dem Präsidenten gesagt, dass er die Verantwortung trägt, wenn Europa zurückfällt in den Kalten Krieg. Denn was das bedeuten würde, ist, dass wir in Ost und West wieder beginnen, in Militär und Panzer zu investieren und nicht in Schulen und Kindergärten. Uns droht, dass wir uns wieder voneinander entfernen.“
 
Sigmar Gabriel wurde 1959 in Goslar geboren und war von 1999 bis 2003 niedersächsischer Ministerpräsident. Von 2005 bis 2009 gehörte als Bundesumweltminister bereits der Bundesregierung an. Seit 2009 ist er Bundesvorsitzender der SPD. In der großen Koalition unter Angela Merkel ist er seit Dezember 2013 Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Gabriel gehört zu den Gründern des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT und war bei der ersten Konferenz im Sommer 2007 in der Bochumer Jahrhunderthalle dabei. Damals diskutierte er mit Michail Gorbatschow über Umweltschutz. Für die Initiative, der er seitdem im Kuratorium angehört, fand er lobende Worte: „Herausforderung Zukunft leistet einen wichtigen Beitrag hier in der Region, es ist eine Plattform des Dialogs. Ich bin gerne nach Bochum gekommen und stehe hinter dem Projekt. Es ist eine Ehre, sich in die Liste der großen Vorredner einreihen zu dürfen “.
 
Im Gespräch mit WAZ – Chefredakteur Ulrich Reitz ging der „Superminister“ (O-Ton Gabriel: „ein absolut bescheuerter Titel“) auch auf die Kanzlerin ein. Auf die Frage, ob Angela Merkel seine Chefin sei, antwortete Gabriel: „Es gibt keine Chefin in der deutschen Politik. Das ist der große Vorteil der deutschen Verfassung. Sie hat zwar eine Richtlinienkompetenz. Wenn sie sie einmal ausübt, ist die Koalition zu Ende. Deswegen ist Frau Merkel viel zu klug, um so zu führen. Außerdem trägt sie ihr Amt nicht wie eine Monstranz vor sich her. Sie nimmt sich persönlich zurück, hat Selbstironie und Humor. Sie würde nie im Leben die Chefin rauskehren. Das würde nicht ihrer Persönlichkeit entsprechen. Was nicht täuschen darf: Die Härte, mit der sie Entscheidungen durchsetzt, hat sie häufig genug in der eigenen Partei unter Beweis gestellt. Die Tatsache, dass man politisch anderer Auffassung ist, muss nicht dazu führen, dass man sich menschlich nicht respektiert. Wir sollten nicht so tun, als ob immer nur in der anderen Partei Idioten sitzen und in den eigenen Reihen nur die Dollen. Wir als Sozis glauben aber, bei uns sitzen ein paar mehr Dolle als bei den anderen.“
 
Auch das Hoeneß – Urteil blieb in Wattenscheid nicht unkommentiert: „Er ist dazu verurteilt worden und er wird Gründe haben, weshalb er nicht in die Revision geht. Das ist ja auch nicht ohne Risiko, weil der Bundesgerichtshof in der Vergangenheit durchaus härter geurteilt hat. Dass Uli Hoeneß sich aber jetzt die Frage stellt, wie kann ich durch diese schwierige Lebensphase gehen und wie komme ich da wieder raus, das kann ich mir schon vorstellen. Ich habe zur Person Hoeneß ein gespaltenes Verhältnis. Ich schätze sehr, was er nicht nur für den Fußball, sondern auch für andere Dinge getan hat. Aber andererseits hat er massiv gegen das Recht verstoßen. Dafür muss er jetzt einen bitteren Preis zahlen. Der Fall Hoeneß zeigt aber, dass in unserem Land Gerichte ohne Ansehen der Person urteilen. Darauf bin ich als Bürger dieses Landes stolz.“

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gabrielAm Freitag, 14. März 2014, besucht Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und stellvertretender Bundeskanzler auf Einladung des Projektes HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Bochum. Er spricht im Rahmen einer Sonderveranstaltung um 19:30 Uhr in der St. Nikolaus Kirche (Westenfelder Straße 117, D-44867 Bochum) zum Thema „Deutschland – Neu denken“.
 
Sigmar Gabriel wurde 1959 in Goslar geboren und war von 1999 bis 2003 niedersächsischer Ministerpräsident. Von 2005 bis 2009 gehörte als Bundesumweltminister bereits der Bundesregierung an. Seit 2009 ist er Bundesvorsitzender der SPD. In der großen Koalition unter Angela Merkel ist er seit Dezember 2013 Bundesminister für Wirtschaft und Energie.
 
Carina Gödecke, Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags, wird ein Grußwort sprechen. Die Einführung in das Thema nimmt stellvertretend für das Kuratorium HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT  Rudolf Dressler,  ehemals deutscher Botschafter in Israel und langjähriger Bundestagsabgeordneter vor.
 
Der Eintritt zur Veranstaltung mit Sigmar Gabriel ist frei, eine Anmeldung unter 0234/8901580 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   jedoch erforderlich.


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Trichet: „Bürger müssen stärker eingebunden werden!“
HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT – Rede mit dem früheren EZB-Präsidenten
 
Seine Unterschrift ziert die Euro-Scheine, seine Stimme hat noch immer weltweit Gewicht. Direkt aus Paris kam am Freitagabend der frühere Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, nach Bochum-Wattenscheid. Dort hielt er vor rund 350 Besuchern in der St. Nikolaus-Kirche die VIII. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT – Rede zum Thema „Europas Wege aus der größten Krise“. Zu den Zuhörern zählten auch der frühere NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, dem stellv. Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken in Berlin, Andreas Krautscheid und der amerikanische Generalkonsul Stephen Hubler.

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Der Journalist und Zeitzeuge Georg Stefan Troller war am Montag zu Gast in Bochum. Über sein Leben und das Überleben in der NS – Zeit diskutierte er mit Jugendlichen der Pestalozzi Realschule. Im Radio Bochum – Interview gibt er seine Eindrücke über den HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT – Workshop weiter. Hören Sie hier …


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Der frühere Erzbischof von Prag, Kardinal Miroslav Vlk, hat anlässlich seines Besuches in Deutschland und der Teilnahme am HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT – Workshop in Bochum im Dezember 2013 den RuhrNachrichten ein Interview gegeben. Dieses finden Sie hier.


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trollerAuf Einladung des Projektes HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT hat am Montag der Journalist und Autor Georg Stefan Troller an der Pestalozzi Realschule in Bochum-Wattenscheid mit Jugendlichen der 10. Klasse diskutiert. Er folgte einer Einladung zu einem sogenannten Workshop und stellte sich den Fragen der Teenager. Dabei ging es um jüdisches Leben während der NS Zeit.
 
Der 92jährige Troller wurde 1921 in Wien geboren und floh 1938 über Frankreich in die USA. Noch heute ist er amerikanischer Staatsbürger, obwohl er seit 1949 in Paris lebt. Als Soldat der US Armee kam er zurück nach Deutschland und Österreich. Er gehörte zu den ersten Soldaten, die in die bayrische Landeshauptstadt München einrückten. Georg Stefan Troller wurde berühmt in den 60er Jahren mit seiner Fernsehsendung „Pariser Journal“. Danach lief über viele Jahr seine „Personenbeschreibung“. Hier portraitierte er über zwei Jahrzehnte Persönlichkeiten aus aller Welt, darunter Mohammed Ali, Roman Polanski, Edith Piaf, Charles Bukowski, Wolfgang Clement, Loki Schmidt und Woody Allen. Vielen Journalisten und Dokumentarfilmern wurde
er durch seine subjektive Befragungsweise zum Vorbild. Georg Stefan Troller wurde mehrfach geehrt, u.a. viermal mit dem Adolf Grimme Preis in Gold, der Goldenen Kamera, dem Bambi, diversen Verdienstkreuzen und zuletzt mit dem Schillerpreis der Stadt Mannheim. Für das Drehbuch von „Welcome in Vienna“  wurde er 1987 für den Oscar nominiert.
 
Georg Stefan Troller: „Es hat mir großen Spaß gemacht, mit den Jugendlichen zu diskutieren und sie waren hervorragend vorbereitet. Die Qualität der Antworten ist immer auch das Resultat auf die Fragen. Bei einem Interview ist der Interviewer die wichtigste Person. Die Jugendlichen haben Tiefgang und Humor bewiesen. So manch provokative Frage hätte ich nicht erwartet.“
 
Die Jugendlichen der Pestalozzi Realschule wollten von dem berühmten Zeitgenossen u.a. näheres über seinen Selbstmordversuch wissen („…natürlich war eine Frau schuld..“) und welcher Politiker ihn heute noch für ein Portrait reizen würde.
 
HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT führt in regelmäßigen Abständen Workshops an Bochumer und Wattenscheider Schulen mit namhaften Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens durch. In den letzten Jahren waren u.a. Charlotte Knobloch, Edmund Stoiber, Roland Koch, Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi und der frühere Erzbischof von Prag, Miloslav Kardinal Vlk zu Gast.


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vlk grossKardinal Vlk spricht über Werte
 
Der ehemalige Prager Erzbischof Miroslav Kardinal Vlk besuchte auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Anfang Dezember drei Tage das Ruhrgebiet. In Bochum diskutierte er mit Jugendlichen der Pestalozzi Realschule über Werte und Orientierungslosigkeit in einer immer schnelllebigeren Zeit. Daneben traf er auch mit Mitgliedern des HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Kuratoriums zusammen,  u.a. mit dem ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers und Weihbischof Dr. Franz Grave.
 
Kardinal Vlk gehört zu den großen Persönlichkeiten der Kirche. Zudem spielte er eine maßgebliche Rolle im Rahmen der Revolution 1989 in seiner Heimat. Er ist heute vor allem im Bereich der deutsch-tschechischen Aussöhnung und europäischen Integration engagiert. Während der kommunistischen Diktatur in seiner Heimat durfte er zehn Jahre lang nicht als Priester arbeiten. In dieser Zeit war er als Fensterputzer tätig. Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich der Begegnung mit der Jugend. Dem Kardinal ist es wichtig, die Erinnerungskultur am Leben zu erhalten und auch den nachfolgenden Generationen von der Unterdrückung in einer Diktatur zu berichten. Begeistert sprach Kardinal Vlk auch über die ersten Monate des Pontifikats von Papst Franziskus. Er sieht eine Reihe von wertvollen Ansätzen und freut sich über die Popularität, die der Heilige Vater weltweit genießt.

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vonweiserTV-Journalistin und Autorin Maria von Welser folgt unserer Einladung und wird Mitglied im Kuratorium HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT.

1988 gründete und leitete Maria von Welser im ZDF das erste Frauenjournal im deutschen Fernsehen „ML Mona Lisa“.... Darauf folgten 1997 das ZDF-Ombudsmagazin „Mit mir nicht! Welsers Fälle“ und drei Jahre als Auslandskorrespondentin des ZDF in London.
Vom ZDF wechselte sie 2003 in die ARD und leitete bis 2010 als Direktorin das NDR-Landesfunkhaus Hamburg ( TV und HF). In ihrem sogenannten „dritten Leben“ ist sie als Buchautorin und Zeitungs-Kommentatorin tätig.

Ehrenamtlich engagiert sich Maria von Welser seit 2008 als stellv. Vorstandsvorsitzende bei UNICEF Deutschland und seit 2003 im Hochschulrat der Universität Hamburg. Ihr letztes, inzwischen 13. Buch erschien 2012: „Heiter weiter! Vom glücklichen dritten Leben“, mit vielen Strategien zum gelassenen Altern.

Maria von Welser erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Publizistik-Preis München, Hans-Joachim-Friedrichs-Preis, Frau des Jahres, Elisabeth-Selbert-Preis, Sophie-la-Rochepreis und Bundesverdienstkreuz.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Maria von Welser!


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Am 15. Oktober fand zum 3. Mal das NRW-Israel-Forum statt, welches unter namhafter Beteiligung die deutsch-israelischen Beziehungen erörterte und Israel als Land der Innovation vorstellte. Rund 250 Besucher verfolgten die vierstündige Konferenz in den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde in Bochum. Die Key Note Rede hielt der Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman.

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Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft statt, deren Präsident Reinhold Robbe sprach ein Grußwort. Weitere Referenten des Tages waren der ehemalige Repräsentant der Konrad Adenauer Stiftung in Jerusalem, Dr. Johannes Gerster, der Historiker Dr. Shmulik Lahar, TV-Journalist Werner Sonne und der Nahostkorrespondent Ulrich Sahm. Ebenso fand ein Interview mit Tom Franz auf der Bühne statt. Christoph Plate, stellvertretender Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, interviewte den Deutschen, der in Israel die TV-Sendung „Master Chef“ gewann und seither zu den prominentesten TV-Persönlichkeiten des Landes gehört. Das Schlusswort sprach der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, der sich auch als Vorsitzender der Jerusalem Foundation in Deutschland engagiert.
 
Mit dem NRW-Israel-Forum möchte HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT einmal mehr seine Verbundenheit zum Staat Israel zum Ausdruck bringen, dies auch aus Verpflichtung gegenüber unserem Schirmherrn, Israels Staatspräsident Shimon Peres. Das Forum findet jährlich statt.

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fazzinoVom Broadway an den Hellweg – Der weltberühmte Pop Art Künstler Charles Fazzino machte am Montag auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Station in Bochum-Wattenscheid und absolvierte einen Kunst-Workshop mit Jugendlichen an der Pestalozzi Realschule. Charles Fazzino ist vor allem für seine 3D-Werke mit dem Schwerpunktthema „Big Apple“ bekannt. Diese Bilder sind stets auch eine Hommage an seine Geburtsstadt New York. Der Künstler gestaltete entsprechend auch mit den Schülerinnen und Schülern ein solches 3D-Motiv und ließ ihre Vorstellungen von Manhattan einfließen. Von King Kong bis Empire State Building, von Batman bis zur schillernden Reklame am Times Square – alle Facetten der Metropole wurden in diesem Gesamtwerk bedacht. Charles Fazzino unterstützt in den USA regelmäßig Schulen und soziale Einrichtungen und versucht, mit jungen Menschen ins Gespräch über Kunst zu kommen. „Kunst eröffnet einem eine ganz andere Welt. Es ist ein wunderbares Medium, auch um auf soziale Ungerechtigkeiten aufmerksam zu  machen. Vor allem aber ist Kunst auch eine Brücke zwischen den Menschen“, so Charles Fazzino. Das Werk bleibt als Geschenk in der Schule.

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ablaufIII. NRW-ISRAEL-FORUM in Bochum
Keynote-Rede durch Israels Botschafter Yakov Hadas-Handelsman
 
sonneAm kommenden Dienstag (15. Oktober 2013) veranstaltet HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT zum 3. Mal ein NRW-Israel-Forum, um die deutsch-israelischen Beziehungen zu diskutieren und um den Staat Israel mit seinen Facetten vorzustellen. In der Zeit von 15:30 – 19:30 Uhr diskutieren hochrangige Experten in den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde (Erich Mendel-Platz 1) in Bochum. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft statt.
 
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung aus Sicherheitsgründen unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erforderlich.
 
In diesem Jahr zählen u.a. der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers (Präsident der Jerusalem Foundation in Deutschland), Nahostexperte und TV - Journalist Ulrich Sahm, Reinhold Robbe (ehemaliger Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages und heutiger Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft) sowie Dr. Shmulik Lahar (Leiter der Organisation I & Eye für israelisch-europäische Beziehungen) zu den Referenten.
 
handelsmannEin Impulsreferat wird Werner Sonne liefern, der viele Jahre als Fernsehkorrespondent der ARD und Studioleiter in Bonn, Washington und Warschau tätig war. Werner Sonne hat vor wenigen Monaten das Buch: „Staatsräson? Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet“ veröffentlicht. Er analysiert darin die enge militärische und geheimdienstliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel. In jahrelanger Recherche hat Sonne die intensive militärpolitische Kooperation beider Länder untersucht.
 
Der Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, wird die Veranstaltung um 15:30 Uhr mit einer Keynote – Rede unter dem Titel „Deutschland und Israel – Partner für die Zukunft“ eröffnen. Er vertritt Israel seit März 2013 als diplomatisch höchster Repräsentant in Berlin. Vor seiner Mission in Deutschland war er u.a. Botschafter in Jordanien, bei der NATO und der Europäischen Union.
 
Sowohl Botschafter Hadas-Handelsman, als auch Werner Sonne, werden im Nachgang zu ihren Ausführungen mit dem Publikum diskutieren.

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einladung

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grininRussischer Botschafter diskutierte mit Jugendlichen in Bochum-Wattenscheid
 
Wladimir M. Grinin, Botschafter der russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, besuchte am gestrigen Montag auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Bochum und diskutierte mit den 10er Klassen der Pestalozzi Realschule in Wattenscheid über die deutsch-russischen Beziehungen.
 
Dabei musste sich der Diplomat auch Fragen zu den umstrittenen Gesetzgebungen und dem Demokratieverständnis seines Präsidenten Wladimir Putin stellen. Botschafter Grinin betonte: „Die deutsch-russischen Beziehungen sind viel besser als ihr Ruf. Leider wird das Bild meiner Heimat sehr oft verzerrt. Wir sind noch immer in einem Lernprozess der Demokratie und das riesige Land hat nach vielen Strömungen nach dem Zusammenbruch des Sozialismus eine komplett neue Ausrichtung erfahren. Demokratie erreicht man nicht innerhalb weniger Jahre, das sieht man z. B. auch jetzt am sogenannten Arabischen Frühling. Es ist wichtig, den Dialog nicht abreißen zu lassen und wir sind dankbar für Ratschläge aber auch für Kritik. Kritik muss unter Freunden erlaubt sein.“
 
Der Botschafter diskutierte eine Stunde lang mit den Schülerinnen und Schülern und ging dabei keiner Frage aus dem Weg. Wladimir Grinin ist seit Juli 2010 Repräsentant der russischen Föderation in Deutschland und war vorher u.a. auf Posten in Österreich, Finnland und Polen. Das Hauptziel seiner Mission sieht er im weiteren Ausbau der deutsch-russischen Beziehungen. Bei seinem Besuch im Ruhrgebiet wies er auch auf die starke wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Deutschland und der russischen Föderation hin.

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alt

Workshops mit Dr. Franz Alt und Avi Primor

Der Journalist und Bestsellerautor Dr. Franz Alt sowie der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avi Primor waren am Donnerstag und Freitag (26. und 27. September 2013) zu Gast in Bochum. Auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT leiteten die beiden Persönlichkeiten jeweils einen HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT Workshop an der Kaufmännischen Schule II (Klaus Steilmann Berufskolleg) an der Westenfelder Straße.
 
Dr. Franz Alt war 20 Jahre lang Leiter und Moderator der TV-Sendung „Report Baden-Baden“ und bis 2003 Leiter der Zukunftsredaktion des Südwest-Rundfunks. Er sprach vor rund 100 Jugendlichen und jungen Erwachsenen über das Thema „Auf der Sonnenseite – Warum uns die Energiewende zu Gewinnern macht“. Franz Alt stellte dabei seine Vision einer umweltfreundlicheren Energiegewinnung vor und unterstrich noch einmal seinen Wunsch, verstärkt in Wind- und Solarkraft zu investieren. Der Journalist wurde von der Europäischen Kommission mit dem Europäischen Solarpreis für Publizistik geehrt und setzt sich seit Jahren für die umfangreichere Nutzung alternativer Energiequellen ein.
 
primorAvi Primor referierte vor rund 120 Jugendlichen und jungen Erwachsenen über das Thema „Vorurteile“ und sprach dabei auch über die Geschichte seiner Familie. Von 1993 bis 1999 war Primor israelischer Botschafter in Deutschland. Er ist Sohn eines niederländischen Emigranten. Seine Mutter ging 1932 von Frankfurt am Main nach Tel Aviv. Ihre gesamte Familie wurde während des Holocaust ermordet. Botschafter Primor erhält in wenigen Wochen den Erich Maria Remarque Friedenspreis. Seit einigen Jahren leitet er ein trilaterales Zentrum für europäische Studien an der Universität Tel Aviv, welches intensiv mit palästinensischen und jordanischen Hochschulen kooperiert. Im Rahmen seiner Ausführungen sprach er auch über die schwierige Lage im Nahen Osten: „Wir Israelis leben auf einer Insel und haben im Vergleich zu Deutschland nicht die Möglichkeit, unsere Nachbarn kennen zu lernen. Es ist uns nicht möglich, dass wir uns in ein Auto setzen und nach Ägypten, Syrien oder in die palästinensischen Gebiete fahren. Viel schlimmer ist es aber, dass viele meiner Landsleute es auch nicht wollen. Frieden wird aber nur dann greifbar sein, wenn wir uns endlich auf unsere Nachbarn einlassen. Wir müssen Vorurteile abbauen und in den Köpfen muss ein Denkprozess stattfinden. Frieden wird nie von Regierungen, sondern immer von Menschen gemacht.“

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hr krautscheid

Andreas Krautscheid diskutiert Euro-Krise

Andreas Krautscheid, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes Deutscher Banken e.V., war am 12. September auf Einladung des Projekts HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT zu Gast in Bochum-Wattenscheid.

Er leitete einen Workshop mit zwei 10er Klassen und diskutierte dort mit den Schülerinnen und Schülern über die Eurokrise. Der frühere CDU-Generalsekretär und Staatsminister in der Regierung von Jürgen Rüttgers verteidigte dabei die Hilfspakete für Griechenland: „Europa ist eine wunderbare Gemeinschaft mit vielen Möglichkeiten, auch für junge Menschen. Europa stellt uns vor viele Herausforderungen aber wir müssen dankbar sein, dass wir das europäische Modell haben. Gerade in Zeiten der Krise muss Europa zusammen halten und es macht keinen Sinn, angeschlagene Staaten wie zum Beispiel Griechenland über die Klinge springen zu lassen.“

Andreas Krautscheid reiste für diesen Workshop eigens aus Berlin ins Ruhrgebiet. HERAUSFORDERUNG ZUKUNFT ist ein nicht kommerzielles Projekt unter Schirmherrschaft von Erzbischof Desmond Tutu und Shimon Peres. An den regelmäßig stattfindenden Workshops in verschiedenen Schulen im Bochumer und Wattenscheider Stadtgebiet nahmen in den letzten Jahren u.a. Charlotte Knobloch, Roland Koch, Edmund Stoiber, Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi und US-Botschafter Philip Murphy teil.